Therapien

Parkinsonerkrankung

Die Parkinsonsche Erkrankung ist gekennzeichnet durch eine zunehmende Bewegungsarmut bis zur Bewegungslosigkeit, mit Zittern (Tremor)  und Muskelsteifigkeit (Rigor).
Sie entsteht durch einen zunehmenden Verlust an Nervenzellen in der substantia nigra (schwarze Region im Mittelhirn), die Dopamin (Botenstoff für Bewegungsimpulse) produzieren.

Beim Parkinson unterscheidet man:

  1. den idiopathischen (aus sich selbst heraus entstandenen) Parkinson
  2. den symptomatischen Parkinson.

Die Ursachen

  • des idiopathischen Parkinson (Auftretenshäufigkeit 80% der Parkinsonerkrankungen) sind unbekannt.
  • des symptomatischen Parkinson sind:

    • Nervengifte (z.B. Kohlenmonoxidvergiftungen)
    • Gehirntumore
    • Medikamente (z.B. Neuroleptika)
    • Vielfache Traumen (z.B. Boxer-Parkinson)

Symptome auf der logopädischen Ebene sind:

  • eine leiser werdende Stimme
  • undeutliche, verwaschene Sprechweise
  • flache Atmung
  • kraftlose Stimme
  • Schluckstörungen
  • Geruchsstörungen

Im fortgeschrittenene Stadium:

  • psychische Begleitsymptome wie:

    • Angststörungen,
    • Depressionen,
    • Gedächtnisstörungen,
    • Aufmerksamkeitsprobleme,
    • Beeinträchtigung des Sozialverhaltens